Kokolores und Karoschi – Jetzt wird im Großraumbüro geschlafen

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Eine Schulter, an der man sich anlehnen kann, gehört normalerweise einem Freund oder auch einem Verwandten. Nach wiederholten Überstunden oder durchzechten Nächten kann es aber vorkommen, dass das schwere Haupt alternativ auch auf der Schulter eines Fremden landet. Kurze Nickerchen in U-Bahn, S-Bahn oder im Büro sind schließlich keine Seltenheit. Und warum daraus nicht Profit schlagen?, dachten sich der Designer Assaf Israel und der Architekt Sharon Liverant.

Unter dem Namen „For The Rest“ haben sie ein außergewöhnliches 2-in-1-Büro-Accessoire entwickelt, das gleichzeitig als Trennwand auf dem Schreibtisch, sowie als Schlafmöglichkeit fungiert. Vorlage war freilich die erwähnte Schulter, die uns freiwillig oder unfreiwillig gelegentlich als Kopfkissen dient. Kurzzeitiges Wegdösen im Großraumbüro wird damit wohl zur neuen Norm und der Weg für Karoschi wird geebnet. Karoschi – so nennen die Japaner Tod durch Überarbeitung und übermäßigen Stress, denn ob der Schlaf im Büro genauso erholsam ist wie im heimischen Bett sei einmal dahingestellt.



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