Künstler nutzt Freiraum zwischen Skulpturen für optische Illusion

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Die Keramiken von Greg Payce ziehen den Betrachter in den Bann. Dabei ist es, genau genommen, der Freiraum zwischen seinen Vasen, der uns so fasziniert. Nach dem Vorbild der Rubinschen Vase, benannt nach einem dänischen Psychologen und Phänomenologen, nutzt der Kanadier die Konturen der Gefäße, um ein Bild im negativen Raum entstehen zu lassen.

Seine Skulpturen sind dementsprechend eindeutig zweideutig. Denn die Umrisse müssen entweder der einen oder der anderen Form – dem Gefäß oder der Figur – zugewiesen werden, damit unser Hirn die Bilder sinnvoll verarbeiten kann. So nehmen wir entweder die Vasen oder die Silhouetten von Menschen beziehungsweise von Gesichtern dazwischen wahr. Beides zugleich geht nicht.

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(via) Copyright Greg Payce

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