Kunterbunt im Hohen Norden – Okuda stellt seine nördlichste Skulptur in der Republik Sacha auf

Es ist ein putzmunterer Farbtupfer im weißgrauen, eisigen, nordischen Jakutsk. Dieses Mal hat es Okuda nach Russland, in die Republik Sacha verschlagen. Wir haben dir seine bunte Art bereits mehrfach vorgestellt – hier kannst du sein Möbel-Design mit leichtem Gruselfaktor bewundern, hier – sein ziemlich komplexes Installationsprojekt in Boston, USA genauer unter die Lupe nehmen. In Jakutsk, dieser fernen Stadt, wo im Winter die Temperaturen jeglichem Klimawandel zum Trotz immer noch häufig bei -50°C liegen, wirkt der überdimensionale Kopf besonders apart.

Der Punk-Schädel lugt aus dem Boden am Ufer des Lena-Flusses hervor und trotzt der Kälte. Übrigens ließ sich der Künstler bei diesem Projekt laut eigener Aussage von uralten Mythen der Jakuten inspirieren. Okuda wollte einen hier einen Naturmenschen abbilden, welcher sich der feindlichen Macht der Elemente widersetzt. Entstanden ist die Skulptur im Rahmen der Artmoshere-Biennale in Russland.










(via) Copyright Okuda

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