Lazarus Taxa – feine, unheimliche Häkeleien von Caitlin T. McCormack


Häkeln, um die Welt zu vergessen und den Verstorbenen zu gedenken. Eine nicht ganz alltägliche Intention und zudem außergewöhnliche Sujets: Caitlin T. McCormack häkelt mit Vorliebe… Skelette. Es entstehen luftige Überreste von zierlichen Vögeln und Nagern, von wunderlichen Fischen und Miniaturdinos. Caitlin häkelt ihre seltsamen Fantasien aus weißen Baumwollfaden. Um den Skulpturen Stabilität zu verleihen, verstärkt sie manchmal diese mit Klebstoff.

„Lazarus Taxa“ nennt sich die Ausstellung in der Paradigm Gallery in Philadelphia, die Caitlins Werke präsentiert, auf Instagram sind die schaurig-schöne Kreationen ebenfalls zu bewundern.

Die makabre Häkelkunst ist filigran und zugleich unheimlich. Mehrere Stunden verbringt Caitlin, um eine einzige Figur zu erschaffen. Zugleich erscheinen die Figuren unvollendet, der Gedanke dahinter nicht bis zum Ende gedacht. Aber vielleicht ist es besser so, denn jetzt ist es an uns, den Betrachtern, den Faden weiter zu spinnen und die seltsamen Träume der jungen Künstlerin weiter zu träumen.

Caitlin McCormack received a BFA in Illustration in 2010 from the University of the Arts in Philadelphia PA. She lives with two cats in South Philly and crochets to forget the world, in the chaos of her slovenly, nest-like studio. She currently receives representation from Paradigm Gallery + Studio.“
























Copyright by Caitlin McCormack (via)

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