„Make America Great Again“, sprach #TinyTrump


Donald Trump hat seinen Wahlsieg unter anderem der negativen Presse zu verdanken. Tatsächlich berichteten die Medien im Vorwahlkampf 2015, je nach dem, welchen Sender man sich vorknöpft, sechs- bis zehnmal mehr über Trump als über Bernie Sanders. Auch negative Publicity ist am Ende schließlich Publicity! Einer, der Marketing so richtig verstanden hatte, war jedoch Barack Obama. Nicht umsonst räumte er neben dem Friedensnobelpreis für ein nettes Versprechen, das er am Ende nicht halten sollte, 2008 einen von Advertising Age verliehenen und von AOL gesponserten PR-Preis ab. Grund? Hervorragender Einsatz der Techniken des Web 2.0.

Auch Donald Trump hat vor und nach dem Wahlkampf getweetet, was das Zeug hält. Als er sich im Wahlkampf als der Kandidat des kleinen Mannes positionierte und versprach Amerika wieder groß zu machen, jubelten Tausende. Mittlerweile ist die heiße Luft zu einem Großteil verpufft. Goldman Sachs behält einen festen Platz im Weißen Haus und auch Exxon Mobil hat so seine Vertreter. Wo findet der kleine Mann da seine Identifikationsfigur? Nirgends. Kein Wunder, dass das Netz Donald Trump nun unter #TinyTrump verhöhnt. Es gibt sogar ein Video mit dem kleinen Trump der großen Versprechungen.

Tiny Trump / The Pocket Potus













Bilder Reddit (via)

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