Matthias Wandel baut eine Maschine, die Dominosteine aufstellt


Es gehört schon fast zur grauen deutschen TV-Vorzeit, aber in den 2000er-Jahren gab es mehrere Jahre den „Domino Day“. Bei dem wurden Tausende von Dominosteinen in einer Reihe aufgestellt, und anschließend fielen sie alle spektakulär. Damals hätte man auch gut die Maschine gebrauchen können, die der kanadisch-deutsche Bastler Matthias Wandel gebaut hat. Die stellt nämlich vollautomatisch die Dominosteine in einer Reihe auf.

Das System ist simpel: Wandel platziert die Steine in der Maschine, und während sich diese langsam nach vorne bewegt, schiebt ein Bolzen einen Stein nach dem anderen hinaus. Die meisten Teile des Geräts hat Wandel selbst aus Holz gefertigt. Auf seiner Homepage erklärt er Schritt für Schritt, wie er das gemacht hat. Wandel kam in den 1980er-Jahren mit seiner Familie von Deutschland nach Kanada. In seiner Werkstatt in seinem Keller baut er viele praktische Dinge wie Betten und Schreibtische.

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