Maximale Sauberkeit: Der Vorwerk Kobold VK200 im Klonblog-Test

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Automatische Bodenerkennung, LED-Füllstandsanzeige, Start-Stop-Automatik und ideal für Allergiker – das sind nur einige Vorzüge des Vorwerk Kobold VK200. Der kompakte Handstaubsauger wurde von uns in den letzten Wochen ausführlich getestet und dafür bedanken wir uns hier nochmal bei Vorwerk, die uns das Gerät dafür zur Verfügung gestellt haben. Im Büro nutzen wir nämlich immer noch unseren Uralt-Kobold 121 mit dem grünen Staubbeutel, der mittlerweile gute 30 Jahre alt sein dürfte. Laufen tut er aber immer noch bestens, was sehr für die Qualität von Vorwerk spricht. Mit dem Kobold VK200 kam jetzt natürlich optisch neuer Wind herbei und damit natürlich auch viele Funktionen, die wir euch jetzt vorstellen wollen.

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Der Handstaubsauger muss zuerst einmal zusammengebaut werden. Das klingt jetzt nach Schwerstarbeit, ging aber schnell von der Hand. Da der Sauger in Einzelteilen versendet wird, muss also zuerst der Teleskopstiel montiert, das Vorsatzgerät angesetzt und dann die Anschlussleitung eingesetzt werden. Letztere sorgte für etwas Fragezeichen, aber dank der mitgelieferten Bedienungsanleitung waren die schnell verflogen. Wird der Kobold VK200 mal nicht gebraucht, verstaut man die Kabelei einfach an den Kabelhaltern am Sauger-Korpus und am Griff oben. Hier findet man auch den Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten. Gleichzeitig kann man hier auch die gewünschten Saugstufen einstellen, auf die wir weiter unten noch detaillierter eingehen.

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Weiter unten fällt eine kleine LED-Anzeige auf. Dahinter verbirgt sich die Filterfüllstandsanzeige mit 6 Leuchtreihen. Wenn z.B. alle Reihen orange leuchten, weiß der Hausmann, wann die Filtertüte gewechselt werden will. Handlich ist der Sauger auch noch. Der Vorwerk Kobold VK200 verfügt nämlich über einen integrierten Tragegriff und man kann ihn auch mit dem Schultergurt tragen, um höherliegende Bereiche zu benutzen. Ist die Hausarbeit getan, lässt sich der Handstaubsauger praktisch verstauen – sogar an der Wand lässt er sich hängen. Die Parkposition hat uns aber auch beeindruckt. Einfach den Korpus nach vorne drücken bis er einrastet und der Staubsauger aufrecht steht. Denn wir kennen das ja, dass man während des Saugens öfter mal Möbel und Gegenstände beiseite stellen muss. So kann man das Gerät schnell mal zwischenparken und braucht es nicht irgendwo anzulehnen oder abzulegen. Nach getaner Arbeit kann der Kobold so auch in der Kammer abgeparkt werden.

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Kommen wir zu den verschiedenen Saugstufen. Insgesamt stehen 4 an der Zahl zur Verfügung, wobei „auto“ von Vorwerk empfohlen wird. Also die automatische Saugleistung. Hinter „soft“ versteckt sich eine minimale Leistung, hinter „med“ eine mittlere und hinter „max“ die maximale Saugleistung. Wir halten uns mal vorbildlich an die empfohlene Einstellung von Vorwerk. Im Zusammenspiel mit den unterschiedlichen Aufsätzen kann man die Butze nun so richtig auf Vordermann bringen und der Staubsauger macht quasi alles von allein. Er erkennt, wann er gerade einen Teppich und wann Laminat unter sich hat und passt die Saugleistung automatisch an. So macht Hausarbeit doch Spaß!

Der Kobold VK200 bietet zusammen mit der Kobold EB400 eine vollautomatische Bodenerkennung. Ein Ultraschallsensor erkennt alle Bodenbedingungen und passt automatisch die Saugleistung an den jeweiligen Boden an.

Wo wir die Aufsätze – oder die Vorsatzgeräte – schon erwähnt hatten: Da gibt es tatsächlich ein breites Sortiment. Sogar einen Matratzen-Saugaufsatz. Wer seinen Teppich mal wieder tiefenreinigen müsste, der sollte die Kobold EB400 Automatik-Elektrobürste verwenden, die auch festsitzenden Schmutz löst. Man staune, wie sich so ein Teppich nach dem Saugen verändern kann. Wer es dann noch weiter treiben will, der sollte im nächsten Gang mit dem Kobold VF200 Teppichfrischer arbeiten. Die Bürste sorgt in Verbindung mit dem umweltverträglichen und biologisch abbaubaren Reinigungsmittel Kobosan für eine hohe Reinigungskraft. Dabei ist es egal, ob der Teppich, das Parkett oder die Fliesen eine besondere Pflege benötigen. Ansonsten gibt es z.B. noch den Saugwischer oder die Hartbodendüse als Aufsatz. Hier kann man sich nach eigenen Bedürfnissen diverse Sets mit Aufsätzen zulegen. Für ganz unspektakuläre, aber dennoch sehr gründliche Reinigung reicht im Alltag die Automatik-Elektrobürste, die sich auf allen Böden wunderbar einsetzen lässt.

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Vorwerk Kobold VK200 mit EB400-Elektrobürste im Test

Fazit: Der Vorwerk Kobold VK200 ist ein wahrer Helfer bei der Hausarbeit. Der Preis von um die 700 Euro schreckt natürlich erstmal ab. Aber die Investition scheint sich tatsächlich zu lohnen, wie wir an unserem „Steinzeit-Modell“ aus dem Büro sehen dürfen. Vorwerk bietet eben Qualität mit langer Lebensdauer und jede Menge Komfort, damit die Hausarbeit viel leichter von der Hand geht. Da kann man also schon mal tiefer in die Tasche greifen und hat etwas, woran man seeeehr lange seine Freude haben wird. Wir waren mit unserem Testgerät mehr als zufrieden und erfreuen uns immer noch über tiefengereinigte Teppiche und Böden. Mit dem praktischen Kerl wird in einigen Haushalten sicherlich öfter mal ein Putztag ausgerufen.

Vielen Dank an Vorwerk für die Bereitstellung des Kobold VK200.

Bilder: Copyright by KlonBlog & Vorwerk

3 Kommentare

  1. Wir nutzen als professionelles Reinigungsunternehmen natürlich Profiequipment, welches sich von Haushaltsgeräten natürlich unterscheidet. Vorwerk ist sicher ein Qualitätshersteller, allerdings halte ich 700 EUR angesichts der Preise von anderen Herstellern wie Dirt Devil etc. für viel zu teuer, zumal sich beutellose Multicyclonstaubsauger im Privatbereich immer mehr durchsetzen. Diese halten normalerweise auch zig Jahre und haben viele Funktionen sowie gute Qualität.

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