„Melting Memories“ von Refik Anadol – hier werden die Erinnerungen wach

Ein fantastisches Licht-Schatten-Spiel, tosendes Meer, seltsam anmutende Blüten, geheimnisvolle Labyrinthe… Die Installation „Melting Memories“ („Verschmelzende Gedanken“) von Refik Anadol ist nicht nur Kunst, sondern auch ein Forschungsprojekt. Der gebürtige Türke, heute in Los Angeles zu Hause, beschäftigte sich mithilfe von Elektroenzephalogrammen (EEG) ausführlich mit der Gehirnfunktion. Die wellenartigen, tänzelnden Bewegungsmuster sind also real – unsere Erinnerungen werden genau auf diese Weise gespeichert und wieder hervorgerufen.

As a media artist, designer and spatial thinker, Refik Anadol is intrigued by the ways in which the transformation of the subject of contemporary culture requires rethinking of the new aesthetic, technique and dynamic perception of space. Anadol builds his works on the nomadic subject’s reaction to and interactions with unconventional spatial orientations. Embedding media arts into architecture, he questions the possibility of a post digital architectural future in which there are no more non-digital realities.“

Der Aufbau dieser modernen „erweiterten Skulptur“ ist recht komplex: Zunächst wurde ein ca. 4 x 6 Meter großer Rahmen mit einem feinen Schaum befüllt, um darauf computergenerierte Bilder und Videoaufnahmen zu projizieren. Das Werk wurde bereits Anfang dieses Jahres in der Kunstgalerie Pilevneli in Istanbul ausgestellt. Auf Instagram und Behance kannst du weitere Kunstwerke aus Refiks Werkstatt bewundern.

(via) Copyright Refik Anadol

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