Michael John Hunter fälscht Tilt-Shift-Fotos mit einer Riesenpuppe


Der Fotograf Michael John Hunter liebt es, mit den Erwartungen seines Publikums zu spielen. Seine aktuelle Bilderreihe „as i grow, as i lose.“ besteht aus mehreren Aufnahmen, auf denen eine Barbie-Puppe in einer realen Umgebung zu sehen ist. Mal liegt sie auf dem Bürgersteig, mal auf einem Kiesweg. Man könnte nun meinen, dass Hunter ein Tilt-Shift-Objektiv verwendet hat – tat er aber nicht.

Denn die Puppe ist tatsächlich so groß, wie sie scheint, nämlich sechs Meter lang. Mit ihr stellt Hunter also falsche Makro-Aufnahmen her. Gleiches geschah bereits in seinem vorherigen Projekt „Fly“, als er eine riesige Schmeißfliege benutzt hat. Die Idee trägt der Brite nun schon seit acht Jahren mit sich herum, als er noch Student der Fotografie war. Anschließend machte er Karriere in der Filmindustrie und sparte Geld für sein privates Projekt. Dennoch kostete ihn die Idee ein Vermögen.












"Making of" doll. www.michaeljohnhunter.com


(via)

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