Microsofts Ziele im Web-Bereich

Vor wenigen Tagen hat Microsoft über die Börse die Ziele des Unternehmens in der Zukunft erläutert. Vor allem im Web-Bereich interessiert zurzeit wohl kaum jemanden etwas anderes, als die geplante Übernahme von Yahoo!. Trotzdem werde ich die wichtigsten Punkte mal herrausgreifen:

  • Steve Ballmer hat angekündigt mehr auf Wünsche von Firmen einzugehen. Dazu soll bald eine Firmen Version des Windows-Live Angebots zur Verfügung stehen. Darin sollen schon jetzt bestehende Live-Dienste enthalten sein. Wie dieses Firmen-Paket konkret aussehen wird, wurde entweder noch nicht verraten oder Microsoft weiss es bezüglich der wackelnden Übernahme Yahoos selber noch nicht.
  • Mit dem Portal MSN und den Live-Angeboten möchte Microsoft den Online-Markt weiter aufkrempeln und vor allem dem Konkurrenten Google deutliche Marktanteile wegschnappen. Steve Ballmer sagte dazu, dass man dieses Ziel generell mit vielen Investitionen erreichen will. Und damit wäre nicht nur Yahoo! gemeint, sondern noch weitere, kleinere Übernahmen. Also immer die gleiche Leier von Seiten Microsofts, seit dem Google Marktführer ist. Aber man darf gespannt sein, wieviel MS für die Verbesserung und den Ausbau seiner Online-Dienste ausgeben wird. Wahrscheinlich mehr als ihnen lieb sein wird, und mit weniger Erfolg, als sie sich erhofft hatten, da Microsoft in Sachen WebDiensten noch nie ein so glückliches Händchen bewiesen hatte.
  • Gleiches wie für die WebDienste gilt auch für die Online-Werbung. Dort hofft man noch stärker auf die Übernahme von Yahoo!. Um endlich in diesem Bereich grössere Gewinne zu erzielen, will man aber auch in diesem Bereich weitere Millionen investieren.

Insgesamt also nicht die grossen Neuigkeiten, welche Ballmer dort von sich gibt. Dies hat auch keiner erwartet, da erst einmal vieles davon abhängt, ob der Deal mit Yahoo! überhaupt zustande kommt. Microsoft gibt sich bei dem Thema aber sehr zuversichtlich, da bisher wohl keine anderen Angebote bei Yahoo! eingegangen sind und der angeschlagene Online-Riese das 44.6 Mrd. Angebot kaum ausschlagen kann.

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