Miles Johnston gewährt Einblicke in ungeahnte Seelenabgründe – surrealistische Kunst zum Nachdenken und Gruseln

Hast du auch nicht manchmal dieses komische Gefühl, dass – mit Goethes Worten – „Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust“? Ich schon… Und wenn es etwas mehr als nur zwei Seelen wären? Dann würde es dir wohl so gehen, wie den verträumten Frauen auf den Zeichnungen von Miles Johnston.

Sie sind innerlich gespalten und ausgelaugt. Sie finden keinen Halt und fühlen sich verloren. Das Leben geht an diesen Menschen vorbei – sie, die verzweifelten Außenseiter, finden keinen Zugang zur Normalität. Ich würde sagen, jeder von uns hat bereits Ähnliches erlebt und erkennt auf Miles’ surrealen Bildern zum Teil sich selbst.

„With his surreal paintings and drawings, the American artist Miles Johnston invites us to dive into the human soul and into the abyss of our feelings. Some fascinating, delicate and highly symbolic creations that explore the depths of the mind with a soft, dark and poetic aesthetic.“

Der Künstler ist auf der Suche nach dunklen Geheimnissen und Abgründen, jedoch will er uns – so mein Eindruck – weniger erschaudern lassen, sondern vielmehr für die Komplexität und Zerbrechlichkeit unseres Ichs sensibilisieren.

















(via) Copyright Miles Johnston

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