Mini-Menschen im realen Setting – Renan Viana konstruiert fantastische Welten

Heute scheinen diese Mini-Me’s voll im Trend zu liegen: Lisa Swerling lebt ihre existenziellen Ängste durch die Figürchen aus, Derrick Lin arrangiert Mini-Welten auf seinem Schreibtisch und Tatsuya Tanaka schießt jeden Tag ein kunstvoll inszeniertes „Mini“-Bild.

Renan Viana aus Brasilien reiht sich in diesen neuen Miniatur-Trend ein und setzt seine Protagonisten konsequent in einen realen Kontext ein. Manche von ihnen veranstalten eine Cola-Beach-Party, andere ziehen es vor, über weitläufige Zitronengefilde zu surfen und dritte wiederum tauchen unverfroren in die gelb-trüben Gewässer eines rohen Eis ein. Partygänger feiern ausgelassen auf einer Notebooktastatur und die taffen Angler lassen sich von den monströsen Regentropfen keineswegs abschrecken.

„Mixing the project i shrunk the people and havaianas we created a mini world with lots of details and we tell stories according to the focus of each product. There were a total of 12 images and more than 7 days of production to achieve the final result.“ Renan Viana

Warum lieben wir diese Miniaturen? Vielleicht weil unsere eigene Welt dadurch auf eine sympathische Weise verfremdet und zugleich neu entdeckt werden kann. Ich mag Renans witzige Winzlinge und würde selbst gerne Eis am Stiel als eine kühl-leckere, wenn auch etwas instabile Unterlage für mein Sonnenbad nutzen.












(via)  Copyright Renan Viana

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