„Minima Moralia“ – ein modulares Pop-up-Studio für Künstler und Handwerker

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Das Londoner Architekten-Duo Jonas Prišmontas and Tomaso Boano bringt mit der sozialkritischen Installation „Minima Moralia“ ein „Manifest von gesellschaftlicher Hoffnung ohne politische Intentionen“ in die urbane Landschaft der britischen Metropole.

In Anlehnung an den gleichnamigen Klassiker der Sozialwissenschaften „Minima Moralia – Reflexionen aus dem beschädigten Leben“ von Theodor W. Adorno reagieren die Architekten in ihrer Weise auf die prekären Lebensbedingungen im wachsenden, pulsierenden London. Seit langem gilt die britische Hauptstadt als eines der Weltfinanzzentren mit florierendem Immobilienmarkt. In der Folge hält London den Rekord mit den höchsten Mietpreisen – weltweit. Günstige Wohn- und Arbeitsflächen sind daher rar und heißbegehrt.

Damit Kreativität nicht zur Industrie verkommt oder den Reichen vorbehalten bleibt, muss preiswerter Raum für Maler, Musiker und mehr geschaffen werden. „Minima Moralia“ sorgt als modulares Pop-up-Studio für einen neuen leistbaren Ort zum Malen, Handwerken, Spielen, Musizieren und Experimentieren, um das Leben von kreativen Köpfen wieder ganz zu machen.












(via)

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