Monica Piloni setzt sich auf verstörende Weise mit dem menschlichen Körper auseinander

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Es ist schon seltsam, was in den Köpfen mancher Künstler so vorgehen muss. Die Brasilianerin Monica Piloni etwa befasst sich in ihren Skulpturen bevorzugt damit, menschliche Körper auseinanderzunehmen oder widernatürlich zu verdrehen, Fischgräten aus Früchten zu schnitzen oder riesige Löcher in Puppenköpfe zu schneiden. Damit setzt sich Piloni mit unserem Verhältnis zur Schönheit, unseren Vorstellungen vom menschlichen Körper und unseren Ängsten auseinander.

So verstörend die Werke von Piloni auch sind, so filigran sind sie auch gearbeitet. Die Künstlerin stammt aus Curitiba, lebt und arbeitet mittlerweile aber in São Paulo. Im Jahr 2002 hat sie ihr Studium an der Escola de Música e Bela Artes do Paraná in Curitiba abgeschlossen. Schon sieben Jahre vorher waren Werke von ihr in einem Museum der Stadt zu sehen. Seit 1997 stellt sie regelmäßig ihre Skulpturen in Solo-Shows in ganz Brasilien aus.















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