Mozilla will chinesischen Markt – gut für Google

Mozilla will nach dem rasanten Sturmlauf über den europäischen- nun auch den asiatischen „Browser-Markt“ aufkrempeln. Im Vordergrund soll hier vor allem das zweitgrößte Land an Internetnutzern, nämlich China, stehen, welches noch deutlich vom Internet Explorer dominiert wird.

Mit ca, 4.5 Mio Nutzern hat der Mozilla-Browser nur einen Marktanteil von 2% in China. Damit ist noch viel Platz nach oben und die Strategie wird eine Ähnliche sein, wie jene auf dem europäischen Markt.
Firefox soll so vor allem durch sein fast unbegrenzbares Erweiterungsvermögen neue Nutzer gewinnen und gleichzeitig auf die Trägheit Microsofts, was ihren Browser angeht, hoffen.

Gut für Google

Da auch Google grössere Anteile an Mozilla hält, ist standardmässig die Google-Suche die Startseite des Firefox-Browsers. Damit würde ein Beliebtheitwachstums des Firefox auch Google sehr zugute kommen, da die Suchmaschine in China (g.cn) nur einen Marktanteil von gut 20% hat.

Bleibt abzuwarten, welchen Erfolg Mozilla in Fernost haben wird und ob dieser ähnlich gross sein wird, wie in Europa. Jedoch ist dies ein weiterer Angriff auf Mircosoft in einem Bereich, welcher bisher deutlich von dem Unternehmen aus Redmond geprägt und dominiert wurde.

WinFuture

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