Mural als Sozialkritik – Paulo Ito nutzt eine klare Bildsprache

Streetart ist eine nahezu perfekte Gelegenheit, publikumswirksam zu agieren. Kein Zufall daher, dass nicht wenige Murals oder Urban Interventions eine starke Botschaft rüberbringen. So auch Paulo Ito: Der Künstler aus São Paulo, Brasilien, lässt emotional und sozialkritisch geladene Murals entstehen. Bereits während der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2014 in Brasilien meldete er sich zu Wort, oder besser gesagt, „zu Bild“.

Paulo ito was born in São Paulo, Brazil, in 1978. He start drawing at three years old and has never stopped.“

Sein Artpiece mit einem weinenden, hungrigen Jungen, dem statt einer Mahlzeit ein Fußball serviert wurde, ging damals um die Welt. Die Kritik richtete sich an den Staat, der lieber in prunkhafte Stadien Geld hineinpumpte, als den Armen in den Favelas zu helfen.

Heute sind Paulos Werke nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern auch in Rio und in Lissabon, in Buenos Aires und sogar in Berlin zu finden. Er prangert unsere allgegenwärtige Smartphone-Sucht an, kritisiert die Umweltzerstörung und äußert sich skeptisch zur Gleichmacherei in der Bildung.

Tja, leider ist es nicht zu befürchten, dass dem Typen schon bald die Themen ausgehen…








(via) Copyright Paulo Ito

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