Nackte Priester posieren für den guten Zweck? – „The Orthodox Calendar“ ist ganz schön unorthodox

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Im Gegensatz zur katholischer Kirche gilt das Zölibat in der orthodoxen Kirche nur mit Einschränkungen. Bischöfe und Mönche verpflichten sich zur Ehelosigkeit. Zum Zeitpunkt der Weihe unverheiratete Priester tun das Gleiche. Ein grundsätzliches Gelübde zur Ehelosigkeit besteht jedoch nicht. Homosexualität ist jedoch nicht nur in der katholischen Kirche ein Thema, das unter den Teppich gekehrt wird und als Tabu gilt. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, haben sich orthodoxe Priester in Osteuropa und Russland für den „Orthodox Calendar“ zusammengetan und die Hüllen fallen gelassen. Auf ziemlich unorthodoxe Weise möchten die abgebildeten Priester damit gegen Homophobie in der Kirche protestieren. Eine politische Motivation ist jedoch nicht auszuschließen, schließlich musste auch ein Abbild Putins für den Kalender herhalten.

Erstmals für das Jahr 2012 herausgebracht, gibt es jetzt zum zweiten Mal einen Nackedei-Priester-Kalender für 2017. Dass die Einnahmen für HIV-positive Kinder in Osteuropa gespendet werden, kann nicht davon ablenken, dass sich das Projekt mit dem provokanten Untertitel „P.I.L.F. – Priests I’d Like to Fuck“ auf einem schmalen Grad zwischen Aktionismus und Blasphemie bewegt.












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