Neue YouTube-Richtlinien gegen gefährliche Streiche und Mutproben

Was tun YouTuber nicht alles für 15 minutes of fame oder mehr? Fiese Streiche, halsbrecherische Mutproben und andere verrückte Aktionen sind an der Tagesordnung auf der Videoplattform, teils mit lebensbedrohlichen Folgen. Dagegen will YouTube nun vorgehen und hat die Nutzungsrichtlinien angepasst.

Demnach soll Streichen, bei denen sich das Opfer zu Tode fürchten muss oder tatsächlich Verletzungsgefahr besteht, ein Riegel vorgeschoben werden. Auch Aktionen, die Kinder nachhaltig traumatisieren können, sind fortan nicht mehr fürs Posting zugelassen. Das Gleiche gilt für Mutproben, bei denen jemand zu Tode kommen kann.


( Youtube CEO Susan Wojcicki )

Noch bis März läuft eine Übergangsphase, während der Verstöße lediglich gelöscht werden. Danach erfolgt eine zusätzliche Verwarnung, die eine Beobachtungsphase von drei Monaten nach sich zieht. Gleichzeitig behält sich YouTube das Recht vor, die Livestream-Funktion in solchen Fällen zu deaktivieren. Kommt es in diesem Zeitraum zu einer weiteren Verwarnung, wird die Upload-Funktion für zwei Wochen gesperrt. Auf den dritten Streich wird das Konto von der Plattform entfernt.

Wer das Gefühl hat, zu Unrecht verwarnt worden zu sein, kann Beschwerde einlegen. Wird diese jedoch von YouTube abgelehnt, ist der Beschwerdeweg für 60 Folgetage gesperrt.

(via) Copyright Image Youtube LLC

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