Noah Scalin legt aus Klamotten das Portrait des Fotografen James Conway Farley

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Im Museum of Fine Arts in Richmond, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Virginia, liegt derzeit ein Haufen Klamotten herum. Schaut man aus der falschen Perspektive darauf, dann liegen sie einfach achtlos auf dem Boden herum. Aus dem richtigen Blickwinkel erkennt man aber plötzlich ein Gesicht: das von James Conway Farley, einem afroamerikanischen Fotografen, der Ende des 19. Jahrhunderts in Virginia lebte.

Die Installation zu Ehren von Farley, der als Sohn zweier Sklaven geboren wurde und später in Richmond eine Fotogalerie führte, stammt vom Künstler Noah Scalin und trägt den Titel „Portrait of Innovation“. Werke von Scalin sind schon seit 2008 in diversen Museen in den USA, Kanada und anderen Ländern zu sehen. Für Anerkennung in der Kunstszene sorgte vor allem sein Projekt Skull-A-Day, für das er an jedem Tag im Jahr einen neuen Totenschädel gestaltet hat.






(via) Copyright by Noah Scalin

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