„Oh“ statt „ih“: Fotografin zeigt, wie süß Ratten sein können


Wer sich ein Haustier zulegen möchte, denkt womöglich zunächst an die Klassiker Hund oder Katze. Darf es etwas pflegeleichter sein, kommen Hamster oder Meerschweinchen infrage. Doch wohl die wenigsten möchten das Zuhause mit einer – oder besser: zwei Ratten teilen.

Über Jahrhunderte galten die kleinen Nager (neben ihren kleinen Verwandten, den Mäusen) als Ernteschädlinge und schmutzige Krankheitsüberträger, aber gewiss nicht als das Haustier erster Wahl. Schade eigentlich, können Ratten doch total niedlich aussehen und mehr noch: Die Nagetiere zeichnen sich durch Intelligenz, ausgeprägtes Sozialverhalten und Sauberkeit aus, wenn man sie nur richtig hält.

Grund genug für die französische Fotografin und Designerin Diane Özdamar die kleinen Tierchen kunstvoll in Szene zu setzen. Über die Jahre hat sie sowohl ihre eigenen als auch Tiere von Freunden sowie Pflegeratten vor die Linse genommen. Die gezeigten Farbratten posieren mit zahlreichen Requisiten und bringen dabei ihre entspannte, neugierige oder gesellige Seite zum Vorschein. Wie die Künstlerin erklärt, hat bei der Interaktion von Ratte und Prop kein Tier Schaden genommen (auch der Marienkäfer ist schließlich wieder auf und davon geflogen). Diane Özdamar möchte mithilfe ihrer liebreizenden Bilder mit dem schlechten Ruf den Ratten aufräumen, so dass möglichst viele Tiere ein schönes Für-immer-Zuhause finden und ihr Dasein nicht im Tierheim fristen müssen.
















Copyright by Diane Özdamar (via)

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