„Ostblut“: Eine kurze Doku über das erste Tattoo-Studio in Ostberlin

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Vor einigen Jahrzehnten zierten Tattoos hauptsächlich (ehemalige) Gefängnisinsassen und Seemänner. Vor allem in der ehemaligen DDR war die Tinte unter der Haut das Erkennungszeichen von Personen, die eher am Rand der Gesellschaft standen. In seinem kurzen Dokumentationsfilm „Ostblut“ hat der deutsche Regisseur Sammy Metwalli den Tätowierer Kalle porträtiert, der schon zu DDR-Zeiten tätig war und nach der Wende mit „Oldschool-Tattoo“ das erste Tattoo-Studio im Osten Berlins aufgemacht hat.

Bilder von Kalles Arbeit werden vermischt mit historischen Aufnahmen, während der Protagonist aus dem Off seine interessante Lebensgeschichte erzählt. Metwalli hat nicht nur Regie geführt, sondern den Film auch selbst gedreht und geschnitten. Seit 2000 erstellt er Kurzfilme und Werbespots, letztere unter anderem für namhafte Kunden wie Audi, Adidas und Mastercard. „Ostblut“ wurde gerade beim Mecal, dem Internationalen Festival für Kurz- und Animationsfilme in Barcelona, nominiert.


(via)

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