Ought’s „These 3 Things“ – eine Kurzgeschichte der Seelenlosigkeit


Drei Dinge, die das Leben erleichtern und die einfachsten Funktionen übernehmen. Welche wären das? Brauchen wir sie überhaupt? Zu dem Song „These 3 Things“ von Ought hat Jonny Look ein seltsames und verstörendes Video gedreht.

Die Puppe hat es bequem und wird bedient, auch wenn auf eine eher seltsame Art und Weise. Aber will der Mensch so bedient werden? Braucht er eine Maschine zum Zeitungdurchblättern, eine andere zum Zigarette-Anzünden und ein extra Gerät zum Im-Ohr-Bohren? Wohl kaum. Eine bis zum letzten Detail robotisierte Welt verliert mit jedem neuen Automaten etwas. Und dieses Etwas ist nichts Anderes als die Seele.

Conditio humana, der Mensch in seiner Spontaneität, macht das Leben lebenswert. Der Mensch will nicht von gefühlslosen Apparaten rundum versorgt werden, er möchte selbst agieren und interagieren. Er will die Fäden zu seinem Leben selbst in der Hand halten. Und was ist mit den drei nützlichen Dingen, die das Leben leichter machen? Ich hätte da eine Idee: Liebe, Freundschaft und Kreativität.

(via)

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