„Paper Movements“: Eginhartz Kanter lässt Zeitungen im Fahrtwind flattern

Wir sehen eine Eisenbahnschiene, die an einer Lärmschutzwand entlangführt. An einem Stück der Mauer kleben bunte Papierbögen, die wie Dreiecke gefaltet sind. Es ist still, doch nach einigen Sekunden hören wir, dass sich ein Zug nähert. Er passiert die Wand, und gleich darauf erweckt der Fahrtwind das Papier zum Leben. Wir erkennen, dass es Zeitungen sind, die sich da rhythmisch bewegen.

Die recht simple, aber nicht minder effektvolle Installation stammt vom österreichischen Künstler Eginhartz Kanter und ist bereits vor fünf Jahren entstanden. Zwei Jahre später hat er ein weiteres „Paper Movement“ gestaltet, für das er Blätter an zwei Säulen sowie auf den Boden dazwischen geklebt hat. Der aus Linz stammende Kanter wurde Mitte der 1980er-Jahre geboren und hat 2009 ein Studium der Bildenden Kunst an der Kunstuniversität Linz begonnen. Seine akademische Bildung führte ihn auch nach Wien und Lyon.


(via) Copyright Eginhartz Kanter

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein