Paris Hilton, Pamela Anderson – Zu sexy für diese Werbewelt

Wenn sich da mal nicht die Frauenrechts Organisationen auf dieser Welt ein grosses Eigentor geschossen haben. Und wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass es immer noch einige da draussen gibt die wirklich meinen, das Internet wäre nur von ein paar Nerds bevölkert, die man bei seinen Entscheidungen völlig vernachlässigen könnte.

Fast zeitgleich sind in Brasilien und Australien zwei Werbeclips verboten worden, weil diese angeblich sexistische Botschaften vermitteln, und die Frau nur als Lustobjekte darstellen würden. So weit so gut … und darüber kann ja auch ruhig jeder seine eigene Meinung haben. Beide Male haben sich die jeweiligen nationalen Frauenbewegungen zum Verbot dieser Werbeclips im TV eingesetzt … und das wie gesagt ja anscheinend auch sehr erfolgreich.

Nur alle, die diesen Blog hier gerade lesen, können sich jetzt sicherlich denken was dann passiert ist. Klar, die beiden Clips sind in’s Internet gewandert und erfreuen sich dort, natürlich vor allem aufgrund des Verbots, nun seit einigen Tagen grösster Beliebtheit. Und man kann annehmen, dass die Clips dort schon öfter gesehen wurden, als wenn sie ohne viel Aufsehen einfach im TV gelaufen wären.

Stellt sich halt nur die Frage: Ging es diesen Frauenrechtsgruppen wirklich nur um die Rechte der Frauen und deren Darstellung, und haben sie lediglich bei diesen Clips nur nicht weit genug gedacht und sich damit jegliche moderne Medienkompetenz absprechen lassen? Oder wollte man sich nur mal wieder in den Vordergrund drängen und sich wichtig tun. Letzteres dürfte ihnen wohl gelungen sein.

Wie dem auch sein, um diese beiden Clips geht es jedenfalls: einmal Paris Hilton, die sich für die brasilianische Biermarke „Devassa Bem Loura“ (auf Deutsch: Zügellos Ziemlich Blond) streckt und räkelt.

Und zum anderen Pamela Anderson, die für „CrazyDomains“ in Männerträumen auftaucht.

Wie gesagt, man kann von Clips viel, wenig oder gar nichts halten. Dass ein offizielles Verbot der Clips sie jedoch erst recht interessant machen, das dürfte eigentlich jedem und jeder klar sein.

(u.a. via BZ)

1 Kommentar

  1. Also ich find die Werbeclips überhaupt nicht schlimm, oder in irgendeiner Weise „Frauenfeindlich“. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir in Europa vielleicht etwas offener demgegenüber sind. Dennoch echt nicht gerade schlau von den Frauenorganisationen :)

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