Patterson und Dämmerung?

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Nein, hier geht es nicht um die polarisierende „Vampir“-Saga, sondern um Landschaftsfotografie. Stuart Patterson aus Nordengland hat sich zu eigen gemacht, jeweils zur blauen oder goldenen Stunde fotografieren zu gehen. Keine schlechte Idee, wie ich finde. Langzeitbelichtungen in diesem Zeitraum geben dem Himmel noch Zeichnung, man fühlt sich irgendwie richtig. Nachtaufnahmen haben oft das Problem, dass der Himmel nur eine schwarze Fläche ist. Das sieht auf dem Bildschirm nicht gut aus und im Druck ist es noch sonderbarer – mal abgesehen vom Tintenverbrauch.

Aber zurück zu Patterson. Er macht sich diese kurzen Zeiträume (die blaue Std. dauert in der Regel 20-30min) zu nutze. Er spielt mit den Farben und den Belichtungszeiten und schafft so eine träumerisch-malerische, ja fast schon kitschige Stimmung. Menschen sucht man hingegen vergebens in seinen Bildern. Wenn sie auftauchen, sieht es eher wie ein Versehen aus. Mir gefallen die Bilder trotzdem. Wie ist es mit euch? Zu viel Kitsch im Bild oder genau richtig?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(via)

Copyright by Stuart Patterson

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