Philips PicoPix – Der Taschenprojektor für jeden Einsatz

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Er ist kleiner als eine Brieftasche und bringt gerade mal 130 Gramm auf die Waage. Trotzdem kann das kleine Kerlchen im Handumdrehen eure Videos und Bilder projizieren. Der Philips PicoPix ist nämlich ein Mini-Projektor für die Hosentasche. Einfach Smartphone, Laptop oder Tablet anschließen und schon kann die Präsentation der letzten Urlaubsbilder oder die Projektvorstellung beim Kunden beginnen. Wir durften so ein kleines Multitalent selbst in den Händen halten und ausführlich testen.

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Was mir besonders gut gefallen hat war, dass man keine extra Kabel benötigt, um den Philips PPX4350 aufzuladen. Die Kabel sind fest verbaut und dienen gleichzeitig als praktische Transport-Schlaufe fürs Handgelenk. Eine Seite ist zum Aufladen und Übertragen der Daten gedacht, der andere Teil dient als USB Port. Ich hab dann einfach mal sämtliche Videoformate ausprobiert und die wurden allesamt problemlos abgespielt. Einzig eine MKV-Datei machte etwas Probleme und Bild und Ton waren leicht versetzt. Leider habe ich nicht rausbekommen woran das lag. Denn bei den unterstützten Videoformaten (AVI, MOV, MP4, MJPEG, MPEG4, H.264) war auch MKV gelistet. Als Audioformate werden übrigens MP3 und WAV abgespielt.

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Dank integrierten Medienplayer und spezieller Audiofunktion kann man den PicoPix auch mit Bluetooth-Lautsprechern verbinden. Die LED wird mit einer Betriebsdauer von 30.000 Stunden angegeben. Das Ende wird man wohl nicht mehr mitbekommen. Die Helligkeit beträgt 50 Lumen. Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit Office- oder Heimbeamern, aber die Leuchtkraft ist erstaunlich gut. Wenn die Sonne nicht direkt reinstrahlt, hat man ein gutes Bild. Ansonsten zieht man einfach die Vorhänge zu.

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Die Bildgröße wird vom Hersteller mit 25 cm bis 152 cm (10″ bis 60″) angegeben. Das kleine Bild ist ganz cool auf dem Schreibtisch oder auch im PKW an der Fahrzeugdecke. Die 60″ habe ich ab und zu auch überschritten und fand, dass es auch noch machbar ist. Der interne Speicher des Projektors beträgt 4GB. Da hätte ich mir mehr gewünscht, aber zum Glück kann man eine microSD-Karte einschieben, die problemlos erkannt wird. Im optimalen Modus hält der Akku 1,5 Stunden – etwas schwach. Bei einem Film kann das schon sehr knapp werden. Aber wir haben ihn einfach mit einem externen Akku versorgt und das Problem war gelöst.
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Fazit: Eine fantastische Idee um z.B. auf Reisen, im Urlaub, beim Campen oder bei Freunden etwas zu präsentieren oder auch mal einen Film zu sehen. Der Lautsprecher ist ausreichend, das Menü ist einfach und intuitiv und die Bildqualität hat uns überzeugt. Bei einem Preis von knapp 300 € wird man damit sicherlich seine Freude haben.

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Danke an Philips für das Testgerät.

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