„Propagating Machine“: Neues Wandgemälde der NEVERCREW in Mannheim


Warum mit Tapete und Wandfarbe nur die eigenen vier Wände verschönern, wenn doch gezielte Farbtupfer das Leben generell, vor allem in der grauen Großstadt, etwas bunter machen? Immer mehr Städte kooperieren daher mit nationalen und internationalen Street Artists, um urbane Open-Air-Galerien zu erschaffen, an denen sich jeder erfreuen kann, ohne Eintritt bezahlen zu müssen. So auch die Stadt Mannheim.

Im Rahmen des Projekts „Stadt.Wand.Kunst“ bekommt zeitgenössische Kunst einen prominenten Platz im Zentrum der baden-württembergischen Metropole. Gleichzeitig werden Abrisshäuser zur Nachwuchsförderung freigegeben. Hier können sich angehende Talente großflächig austoben und ihre Skills verbessern. In Zukunft werden dann auch ihre Wandgemälde an Wohnhäusern in der Innenstadt prangen.

Das neueste Werk der öffentlichen Kunstsammlung stammt aus den Spraydosen der NEVERCREW. Für „Propagating Machine“ haben die zwei Schweizer Christian Rebecchi und Pablo Togni bunte Pinguine als Basis für ein farbenfrohes Prisma mit 3D-Effekt genutzt. Die Tiere scheinen sich in allen Facetten in dem geschliffenen Stein zu spiegeln und geben ihm erst seinen Glanz. Die Street Artists wollen mit diesem Werk die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur in den Fokus rücken. Dabei soll ersichtlich werden, wie jeder einzelne Teil das große Ganze beeinflusst und verändert – im guten wie im schlechten Sinne.














(via)

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