Radieren und animieren – Jake Frieds Stop-Motion-Zeichnungen

Jake Fried hat sein Schaffen als Maler begonnen. Doch das fertige Gemälde hat ihn nie wirklich interessiert. Viel spannender ist der künstlerische Prozess. Seit bald zehn Jahren dokumentiert er den in detailverliebten Stop-Motionen-Filmen. Eine Zeichnung wird dabei wieder und wieder übermalt, radiert und ergänzt – eine aufwändige, sisyphusähnliche Arbeit.

Hand-drawn animation with ink and white-out.“

An seinem neuesten Werk „Brain Wave“ hat er fast sieben Monate lang gewerkelt – vom ersten gezeichneten Frame bis zum fertigen Film mit Soundtrack. Insgesamt hat er die ursprüngliche Skizze etwa 1.440 mal überarbeitet und abgelichtet, um den Einzelbildern schließlich mit 24 fps Leben einzuhauchen. Alles vom Design bis zum Schnitt erledigt Fried im Alleingang und in seiner Freizeit. Hauptberuflich lehrt er aktuell als Gastprofessor für Animationsfilm am Massachusetts College of Art & Design.

(via) Copyright Jake Fried

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