„Rapunzel“ – eine animierte Märchenalternative

Eine böse Zauberin sorgt im Original für Pein, Verlust und Hohn. Leidtragende ist Rapunzel, die ein trauriges Dasein, verbannt in einen Turm, fristet. Völlig abgeschnitten von der Außenwelt, ist es nur die böse Hexe, die ihr gelegentlich Essen vorbeibringt, nachdem das Mädchen auf Kommando ihr mittlerweile bodenlanges Haar herunterlässt. Ein Ritter, der sie befreien will, wird zunächst von der bösen Hexe überlistet. Doch wie das so bei Grimmschen Märchen ist, am Ende wird alles wieder gut.

Knights climb the tower to find Princess Rapunzel and deliver her from a monster.“

In der Version des kolumbianischen Zeichentrickkünstlers Juan Pablo Machado spukt es an ganz anderer Stelle. Die Rapunzel zu Hilfe eilenden Ritter finden das Mädchen in einem verworrenen Netz aus Haaren. Schon bald beschleicht sie das Gefühl: Irgendetwas stimmt hier nicht. Ein modernes Märchen ohne Happy End?


(via) Copyright Juan Pablo Machado

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