Raum im Raum: Moormanns „Kammerspiel“


Nicht nur Studenten kennen das Problem: Wohnraum ist teuer. Immer mehr Menschen schlafen, kochen und arbeiten auf 40 Quadratmetern (oder sogar weniger). Damit das funktioniert, ist Einfallsreichtum à la „Not macht erfinderisch“ gefragt. Nils Holger Moormann hat sich mit „Kammerspiel“ dem Platzproblem angenommen.

Der Himmel hängt nicht immer voller Geigen. Manchmal ist es nicht das Opernhaus, sondern das Kammerspiel muss reichen. Der Designer hat einen multifunktionalen Kubus komponiert, der in 1-Zimmerwohnungen tonangebend ist. Im Innern des überdimensionalen Möbels lassen sich Kleidung, Haushaltsgeräte und vieles mehr verstauen. Ein Treppenaufgang mit eingebautem Stauraum führt hinauf zum 1,40 m breiten Bett. Außen warten Küchen- und Bücherregale sowie eine Sofalandschaft und eine Fahrradaufhängung darauf, bei einem Rundgang entdeckt und genutzt zu werden. Dank modularer Bauweise sind auch andere Nutzungsmöglichkeiten denkbar. „Kammerspiel“ ist ein Raum im Raum – wie genial ist das denn?









Copyright by Nils Holger Moormann (via)

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