Rico White interpretiert alte Meister neu

Tizian, Vermeer und Rembrandt sind nur ein paar der Maler, die gemeinhin zu den alten Meistern gezählt werden. Der Engländer Rico White bedient sich freimütig bei den großen Namen und malt doch sein eigenes Ding, indem er bekannten Motiven einen düsteren Unterton gibt und sie zugleich ins Spotlicht rückt. Durch diesen Kontrast treten seine Subjekte in den Vordergrund und erhalten eine zeitgemäß-abstrakte Ästhetik.

Blurring lines of complete and incomplete he mixes highly detailed imagery with stark negative space to effect, the viewer is invited to fill in the gaps.“

In seiner aktuellen Serie „Fragment“ setzt sich der Künstler auch thematisch mit Widersprüchen wie Stärke und Verletzlichkeit auseinander. Das Subjekt bleibt meist ohne Gesicht. Was den Menschen bewegt (wortwörtlich) – Arme und Beine –, tritt in den Fokus. Der Betrachter ist dazu aufgefordert, das, was nicht gemalt wurde, durch seine Vorstellungskraft zu vervollständigen. Rico White hat an der University of Brighton Illustration und später Porträtmalerei in Florenz studiert. Beide Ansätze vereint er in seiner Malerei.









(via) Copyright Rico White

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein