Roger Weiss studiert die Form des Weiblichen

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Roger Weiss will mit seinen Bildern keine Perfektion abbilden, eher möchte er dem genauen Gegenteil huldigen. Die überaus spannenden Aktaufnahmen des Schweizer Fotokünstlers sind inspiriert von der japanischen Reparaturtechnik Kintsugi. Mit ihr gibt man zerbrochenen Keramikgefäßen sowohl ein zweites Leben als auch ein ganz besonderes Aussehen. Diese Art der Neuschaffung und des Perspektivwechsels von der perfekten Unversehrtheit hin zur Schönheit von Brüchen lässt sich offensichtlich hervorragend auf Rogers Anliegen beziehen.

„Eine Studie der weiblichen Form“ bezeichnet er seine Serie „Human Dilatations“ , für die er für jedes Motiv jeweils Hunderte von Bildern übereinander gelegt hat. Die ungewöhnlichen Dimensionen fesseln den Blick und machen den Betrachter neugierig darauf, die abgebildeten Körper genauestens zu studieren. Auf Rogers Website kann man viele weitere interessante Körperstudien entdecken.








Copyright by Roger Weiss (via)

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