Ryo Minemizu fotografiert faszinierende Unterwassertiere

Die Ozeane sind voll mit Lebewesen, die kein Mensch je zu Gesicht bekommen hat. Und auch viele bereits erforschte Spezies sind oft nur schwer zu sehen – weil sie so winzig klein sind. Für seine Serie „Phenomenons“ rückt der japanische Fotograf Ryo Minemizu diese Tiere in den Mittelpunkt. An verschiedenen Küsten Japans, der Philippinen und der Malediven hat er seine Unterwasserkamera ins Meer gehalten.

In 1990 I visited the sea of Osezaki, with my superior at work who asked me to join his diving trip. This was my starting point as an underwater photographer. The world of simple beauty where fish and sea anemone were alive and moving just in front of my eyes was impressive enough to decide instantly to make it the topic of my life. I quit my job immediately, obtained a diving license and became a diving instructor.“ – Ryo Minemizu

Fische, Larven und Quallen sind Minemizu vor die Linse geschwommen und auf seinen Fotos in ihrer bunten Pracht zu sehen. Um sie nicht zu stören, hat der Fotograf die Verschlusszeit seiner Kamera auf den Bruchteil einer Sekunde eingestellt. Gleichzeitig hat er selbst sich so wenig wie möglich bewegt. Umso mehr war es eine Herausforderung, auf die ruckartigen Bewegungen der Tiere zu reagieren. Bis Ende September macht eine Ausstellung mit Bildern der Reihe in Tokio, Nagoya und Osaka Halt.


(via) Copyright Ryo Minemizu

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