Salus populi suprema lex esto – faith XLVII kämpft mit einem lateinischen Spruch und einem ausdrucksvollen Mural für die Rechte der Obdachlosen

Hier, im sonnigen Los Angeles, sind unermesslicher Reichtum und bittere Armut oft nur wenige Meter entfernt. Im Stadtbezirk Skid Row leben schätzungsweise bis zu acht Tausend Obdachlose – mehr als sonst irgendwo in den USA. Kranke und Alte, Drogenabhängige und Verwirrte, hausen die Ärmsten der Ärmsten in luftigen Zelten oder auch ohne jegliches Dach über dem Kopf.

Faith XLVII, ein aus Südafrika stammender Künstler, der heute in LA lebt, hat sich dieser Menschen angenommen. Um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, ließ er ein beeindruckendes Wandgemälde direkt in Skid Row entstehen.

„In this way, her work is both an internal and spiritual release that speaks to the complexities of the human condition, its deviant histories and existential search. Channeling the international destinations that have been imprinted on her after two decades of interacting with urban environments as one of the most renowned and prolific muralists, she continues to examine our place in the world.“

Der Bildtitel lautet „Salus populi suprema lex esto“ – zu Deutsch „Das Wohl des Volkes sei das oberste Gesetz“. Dieser Spruch stammt noch von dem großen Cicero und findet sich in der Gesetzgebung vieler US-Staaten. Es bleibt nur, den tollen Spruch endlich in die Tat umzusetzen.











(via) Copyright Faith XLVII

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