Samsung und der Memory Card Test Overkill

Ob SD-Cards, die wasserfest sind, starke Magnete aushalten und auch sonst jeglichen äusseren Einwirkungen trotzen, wirklich neu sind, da hab ich keine Ahnung. Neu ist allerdings die Art und Weise, wie Samsung für seine scheinbar alles aushaltenden SD-Cards wirbt.

Und zwar mit einem lustig gemachten viralen Video, das den Zuschauer auf eine kleine Achterbahn- und Geisterbahnfahrt mit einer SD-Card mitnimmt und man zusehen kann, wie die Karte alle erdenklich fiesen Angriffe meistert und nahezu unbeschadet übersteht.

Warum der Typ in der Video allerdings ausgerechnet einen kopflosen Teddybären um den Hals hängen hat, das entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ist wohl auch eher nebensächlich. Trotzdem ein klasse Video, wie ich finde, in dem sich Samsung vor allem selbst nicht so ernst nimmt. Gefällt mir!

Memory Card Testing: Overkill Edition

Aus dem gleichen Grund, um zu demonstrieren was so eine SD-Karte alles aushält, wird Mitte Oktober sogar auch noch ein Luftballon mit genau 100 solchen Cards (angehängt an Papierfliegern) bis hinauf in die Stratosphäre steigen, diese dann von da oben losfliegen lassen, und die glücklichen Finder auf der Erde werden dann belohnt. Hier noch näheres dazu. Verrückte Aktion! Genau wie das Extreme-Testing Video.

4 Kommentare

  1. Mal rechnen: Die Erde hat einen Radius von 6350 Kilometer, also eine Oberfläche von etwa 500 Millionen Quadratkilometer. 100 Flieger regelmäßig darauf verteilt, d.h. auf einen Flieger entfallen 5 MiIllionen Quadratkilometer. Teilen wir die Erde der Einfachheit halber in ebene, gleichseitige Dreiecke dieser Fläche, so sind die Flieger rechnerisch jeweils 3420 Kilometer voneinander entfernt. Dich Chance, einen zu finden, geht demnach gegen Null.

    Noch dazu kommt, dass in diesem vereinfachenden Modell 70% der Flieger in den Ozeanen landen würden.

    Da ich glaube, dass das von mir erwartet wird: Ich habe im Video mindestens 5 verschiedene SD-Karten gezählt. Bei einigen Abschnitten der Fahrt scheint mir die Karte auch nur ins Bild montiert zu sein, die Tiefenschärfe gibt nämlich keinen stimmigen Eindruck.
    Aber was macht man nicht alles für einen simplen Marketinggag: Man lässt Schauspieler verrückte Wissenschaftsnerds spielen und gebraucht 9-jährige Londoner, um alberne Videonachrichten zu produzieren, alles natürlich in der Absicht, eine virale Kampagne zu starten.

    Gruß
    Rosmarin

    • Denke mal die Stratosphäre ist noch nicht so hoch (bis ca. 50km), dass sich die Flieger so weit verstreuen. Aber dass auch nur eines gefunden wird, halte ich bei 100 Fliegern auch für recht unwahrscheinlich. :)

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