Sarah Shakeel verziert Dehnungsstreifen mit goldenem Staub


Eine Geburt setzt dem weiblichen Körper normalerweise ziemlich zu. Innerhalb recht kurzer Zeit gewinnt er an Umfang und verliert diesen noch schneller wieder. Kein Wunder, dass das nicht spurlos an der Haut vorbeigeht. Der pakistanischen Künstlerin Sarah Shakeel gefällt es nicht, dass viele Frauen schamvoll mit diesen Dehnungsstreifen umgehen. Deshalb hat sie die japanische Kunst des Kintsugi auf weibliche Körper angewandt.

Beim Kintsugi wird gesplitterte Keramik mit Hilfe von goldenem Lack oder Staub ausgebessert und erhält dadurch sogar einen zusätzlichen Schauwert. Shakeel macht das gleiche an den Bäuchen, Hintern und Oberschenkeln ihrer Models. Damit will sie Frauen ermutigen, zu ihrem Lebenslauf zu stehen, der durch ihren Körper sichtbar wird. Auf ihrer Instagram-Seite veröffentlicht die Künstlerin stets ihre aktuellen Werke. Dort sehen wir auch, dass sie es generell liebt, mit glänzendem Staub zu arbeiten. So verziert sie auch Hotdogs und Spiegeleier damit.

Japanese art style called ‘Kintsugi’ is the craft of repairing broken pottery with a mixture of gold, silver or platinum lacquer and powder. Japanese philosophy treats rupture and its repair as a part of the object’s history and therefore should not be disguised or hidden, they are accented and celebrated as the most important parts of the story.“












(via)

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein