Sardarch macht auf die Entvölkerung Sardiniens aufmerksam


Viele ländliche Regionen der Welt müssen darunter leiden, dass sie immer mehr Bewohner verlieren. So ergeht es auch der Gegend um den Lago Omodeo auf Sardinien. Um auf das Problem der Entvölkerung aufmerksam zu machen, hat das italienische Künstler-Kollektiv Sardarch das Projekt SPOP ins Leben gerufen. In acht Dörfern rund um den See haben sie großflächige Portraits von Bewohnern angebracht.

Die schwarz-weißen Bilder zeigen die unterschiedlichen Charaktere und Lebenserfahrungen der Gezeigten. Damit eröffnet Sardarch die Diskussion über die Depopulation Sardiniens. Die Insel hat die geringste Geburtenrate in ganz Italien. Die Köpfe von Sardach sind die drei Architekten Francesco Cocco, Matteo Lecis Cocco-Ortu und Nicolò Fenu. Sie haben das Kollektiv im August 2009 ins Leben gerufen und arbeiten mit Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zusammen, darunter Städteplaner, Marketing- und Kommunikationsprofis. Sardach beschäftigt sich vor allem damit, wie sehr sich das städtische und ländliche Leben verändert.





(via)

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