Satire: Xenophob wird Philanthrop?


„Ausländer“ wachsen nicht auf Bäumen, das weiß auch der Xenophob von heute. Menschen verlassen ihr Land, weil ihnen Drohnen mit erklärter Pseudo-Präzision die Heimat und Familie weggebombt haben, weil sie nichts zu essen oder keine Aussicht auf ein besseres Leben haben. Fluchtursachen bekämpfen, würde Frieden stiften bedeuten. Eigentlich ein nobles Motiv, würde man es nicht in cleverer Manier nutzen, um den Mauerbau um die „Festung Europa“ zu umgehen.

Klassisch linke Themen werden mit dieser Rhetorik immer mehr von rechts bis rechts-außen für sich vereinnahmt, um sich als Philanthrop mit Peace-Zeichen positionieren, dem der Stacheldraht längst durchs Hirn gelegt wurde. So bekämpfen „Rassisten ohne Grenzen“ „Ausländer“, bevor sie überhaupt „Ausländer“ werden. Wie ist das möglich? Indem sich die linken Parteien die sprichwörtliche Butter vom Brot nehmen lassen und ihre eigenen sozialen Themen vernachlässigen.

Rassisten ohne Grenzen

(via)

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