Saugen und wischen in einem – der neue Kobold Saugwischer von Vorwerk im KlonBlog-Test

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Gadgets Wir testen - 2. Mai. 2018 von Andreas // Kommentare

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Im Februar folgte ich einer Einladung von Vorwerk nach Hamburg. Das Credo: „Aus zweifach mach einfach.“ Vorwerk hat mit dem Kobold SP600 ein neues Saugwischermodell entwickelt, das sich als Update des Kobold SP530 versteht. Doch was ist nun eigentlich neu an dem 2-in-1-Gerät? Um das herauszufinden, haben wir den Kobold SP600 im Naschhaus und unseren Büroräumen getestet.

Putzt mehr in weniger Zeit: Saugen und wischen in einem Arbeitsschritt

Putzen gehört schon in den eigenen vier Wänden zu den leidigen Aufgaben, die man halt erledigen muss, aber nicht gerne macht. Zum Glück reicht es, sich einmal in der Woche aufzuraffen, um mit Staubsauger und Mopp durch die Wohnung zu rauschen. Ein Laden muss aber immer ordentlich aussehen und das bei höherem Dreckaufkommen. Genauso werden die Böden in unseren Büros schnell schmutzig. Wir sitzen ja im Erdgeschoss. Hier trägt man den Dreck von der Straße direkt hinein. So war es an der Tagesordnung, einmal durchzusaugen. Ein- bis zweimal die Woche ging es ans Wischen. Doch wer muss diesmal ran? Das war stets Anlass zur Diskussion.

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Seit wir den Vorwerk Saugwischer im Einsatz haben, sieht die Sache anders aus. Die Kombi aus dem Handstaubsauger VK200 und Kobold SP600 nehmen wir gerne in die Hand. Denn das Putzen geht kinderleicht und der Boden glänzt. Man hat tatsächlich weniger Arbeit, als ich dachte.

Dabei hatte ich zu Beginn meine Bedenken. Wie sieht es mit der Wartung aus? Bodentücher wechseln, Reinigungsflüssigkeit auffüllen usw. – macht das am Ende nicht mehr Mühe als vorher, so dass man doch lieber schnell zum Bodenwischer greift?

Mittlerweile muss ich sagen: Der alte Wischmopp fristet ein tristes Dasein in der Abstellkammer und wird nicht mehr aufs Parkett geführt. Denn Wassertank befüllen und einsetzen, Wischtuch bereitlegen und andocken – das geht ruckzuck und schon ist das gute Stück startklar. Nach getaner Arbeit kann ich die Tuchhalterung per Fußpedal lösen und das benutzte Tuch landet in der Dreckwäsche. Fertig.

So einfach geht es:

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Reinigungsflüssigkeit einfüllen.

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Flüssigkeit in den Tank einfüllen.

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Wasser bis zur Markierung einfüllen.

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Wischtuch anstecken.

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Geht total einfach.

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Sauger positionieren und einrasten lassen. Fertig. Los gehts.

Saubere Sache – so bequem ist saugwischen

Der Kobold SP600 saugt Staub und Krümel zuverlässig weg – aber natürlich nichts Größeres –, während gleichzeitig der Boden auf Hochglanz geputzt wird. Und das, ohne dass ich einen Putzeimer schleppen oder Tücher auswringen muss. Hierbei kommt die rotierende Wischeinheit zum Tragen. Das eigentliche Schrubben übernimmt nämlich die Bodenplatte selbst. So brauche ich den Saugwischer wirklich nur schieben. Der Saugwischer bringt als Ganzes ein vernünftiges Gewicht mit, so dass ausreichend Druck auf den Untergrund ausgeübt wird, um selbst eingetrockneten Dreck zu lösen. Durch die Rotation wird so gut wie jeder Fleck weggeschrubbt – ohne großen Muskeleinsatz meinerseits. Denn die Vibration trägt den Saugwischer vorwärts, so dass auch das Schieben zum Kinderspiel wird. Mit dem flexiblen Kopf kann ich prima in Ecken manövrieren. Da das Reinigungstuch am Rand leicht übersteht, wird auch dort alles sauber.

Praktisch finde ich die Parkfunktion. Der Kobold SP600 kann zwischendurch einfach pausieren. Dafür muss ich ihn nur nach vorne neigen und er rastet in der Parkposition ein und schaltet sich automatisch ab. Mit einem Handgriff kippe ich ihn dann wieder in Betriebsposition und es kann weitergehen.

Was ist neu am Saugwischer Kobold SP600?

Der Kobold SP600 besitzt einen integrierten Wassertank mit etwa 260 ml Fassungsvermögen. Auf Knopfdruck kann ich oben am Griff die Flüssigkeitszugabe in drei Stufen einstellen – von nebelfeucht bis nass. Das Beste ist aber, dass ich mit Reinigungsmitteln und Schmutzwasser quasi keinen Kontakt habe. Denn die Tücher werden automatisch angefeuchtet. Gleichzeitig schafft das neue Modell im Gegensatz zum Vorgänger mehr Fläche in einem Durchgang: bis zu 60 statt 20 qm.

Wer den Kobold SP530 ersetzen möchte, braucht jedoch neue Wischtücher. Die alten sind leider nicht kompatibel mit dem SP600, reißen aber im 4er-Pack nun auch kein Loch in die Haushaltskasse. Im Grunde bleiben so nur zwei Kundenwünsche offen.

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Zum einen geht der dazugehörige Handstaubsauger VK200 noch an der Leine – er hat ein Kabel. Andererseits versprüht der Kobold SP600 im Wischmodus zwar Flüssigkeit, darf jedoch nicht zum Aufsaugen von verschütteten Flüssigkeiten verwendet werden. Ein Nasssauger ist der Saugwischer also nicht. Wenn doch mal was danebengeht, freut sich der alte Wischmopp aus der Abstellkammer geholt zu werden.

Fazit

Alles in allem hat uns die Kombi aus Kobold SP600 und VK200 Handstaubsauger als Saugwisch-Duo ordentlich das Leben erleichtert. Da saugen und wischen in einem erledigt werden, sparen wir jede Menge Zeit. Die Reinigungslösung ist erstaunlich ergiebig, da pro Tankfüllung gerade einmal 3 ml benötigt werden, die einfach mit dem Deckel des Wassertanks dosiert werden. So halten sich auch die laufenden Kosten für den Kobold SP600 in Grenzen. Die Putzarbeit in Laden und Büro ist zudem bequemer und angenehmer geworden. Schließlich kommt man mit dem Dreck nahezu gar nicht in Berührung – ein Plus für alle mit Allergien und empfindlicher Haut. Ich möchte das bequeme Saugwischen jedenfalls nicht mehr missen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Vorwerk. Vielen Dank für das Testgerät.


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