Sellout oder Lauf der Dinge? – Die immer schrägeren Kollabos von Supreme

Authentisch, hip und gerne mit gesundem Understatement haben sich Skater vor einigen Jahrzehnten ihren festen Platz im Underground gesichert. Doch es sollte nicht lange dauern, bis auch diese Subkultur, genau wie zuvor Punk und HipHop, an die Oberfläche gezerrt würde, um Profite einzufahren. Heute dominieren die großen Namen Nike SB, Vans und Converse den Skateschuhmarkt, während kleine, von Skatern geführte Brands oft ein Schattendasein führen, irgendwann verschwinden oder meistbietend verkauft werden.

Doch um sich als Sellout zu qualifizieren, reicht es in der Core Community schon aus, mit „den Großen“ zu kollaborieren. Der befahrbare New Yorker Supreme-Shop in SoHo war womöglich von Anfang nicht nur der nette Skateshop um die Ecke, sondern wollte auch anderes Publikum ansprechen, das gewillt sein würde für Hoodie, Board und T-Shirt etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Dafür holte man Levi’s, Louis Vuitton und Comme des Garçons an Bord.

Mit einem Jede-Woche-eine-neue-Welt-Konzept wirft das Unternehmen jeden Donnerstag ein paar neue Modeschmankerln auf den Markt und die Leute stehen Schlange. Doch ob Hype und Kollabo-Wahnsinn irgendwann die Marke selbst überholen? Wenn das ikonische rot-weiße Logo schließlich auf jedem noch so irrwitzigen Firlefanz steht, hat sich die Marke wohl endgültig selbst zum billigen Werbeartikelhersteller mit allerdings sattem Preisschild degradiert.





 

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Supreme Flashlight Keychain Order: BizarreShop.inc@gmail.com

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(via) Copyright Supreme and the Collaboration Partner

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