Seltsame Welten von Brooke DiDonato


Menschen als gesichtslose Statisten, als eine missratene Deko oder als Ersatz für fehlende Bauelemente… Brooke DiDonato konstruiert mit ihrer Fotokunst eine recht eigentümliche Welt. Weder bildet die Fotografin die Realität ab noch ist sie bemüht, diese zu verschönern. Aber auch die Absicht, die Realität zu entstellen, liegt ihr fern.

Eher begibt sie sich auf eine weite und nicht unbedingt erfreuliche Reise in den Mikrokosmos der psychisch Erkrankten. Ihre Manien und Fantasien, Verfolgungsängste, Minderwertigkeitskomplexe und Selbstverleugnung sind ihr Hauptthema.

Jedoch frage ich mich gerade: Erlebt nicht jeder von uns, den angeblich Gesunden, von Zeit zu Zeit diese seltsamen Augenblicke des existenziellen Verlorenseins? Beschleicht uns nicht manchmal das Gefühl, auf die bloße Funktion reduziert zu werden? Es sind jedenfalls Bilder mit einem hohen ästhetischen Anspruch, die uns außerdem zur Selbstanalyse einladen.

Brooke DiDonato was born and raised in Ohio, and is now based in New York City. She graduated with a degree in photojournalism from Kent State University in 2012. Her work explores the complexity of human perception and what happens when psychological anomalies manifest in reality.“






Copyright by Brooke DiDonato (via)

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