„Shelter“ von Paola Delfin: Ein Mural für die Balance im Leben


Eine junge Frau mit einer Aura der Verletzlichkeit und um ihren nackten Körper geschlungenen Armen – das zeigt das Mural, das die Straßenkünstlerin Paola Delfin auf die Fassade eines Hochhauses in Kiew gemalt hat. Dabei hat sie sich bewusst für eine Darstellung in Schwarz und Weiß entschieden, um die Balance zwischen schönen und dunklen Momenten im Leben zu symbolisieren.

Aus dem gleichen Grund hat die Künstlerin auch eine Häuserwand ausgewählt, die das Bild in zwei Hälften schneidet. Delfin ist Mexikanerin und vergleicht die Situation ihres Landes mit der der Ukraine. Demnach sind beide Länder sehr schön, haben aber ihre Probleme. Doch egal, wie viele Sorgen man sich machen muss: Es gibt immer einen Ort, an dem man in Sicherheit ist. Daher hat Delfin ihr Werk auch „Shelter“ genannt. Kuriert wurde es von Geo Leros und Iryna Kanishcheva.

I believe, besides any difficulty in life, we all have a shelter to turn to. I painted this wall thinking of that idea. I come from a country which is a beautiful place but is going through some difficult moments, same as Ukraine, so no matter which kind of troubles are going on, there is always a place of peace, even if everything seems dark. I chose to paint this mural in black and white and cut it in two pieces, because I believe beauty can present itself in the darkest moments. This is how we choose to see things, which can change it all, as a matter of perspective.”




Photos by @dronarium (via)

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