„Skin Motion“: Tattoos, die unter die Haut und in den Gehörgang gehen


Ob als Liebesbeweis, zur persönlichen Motivation oder als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit – Tattoos tun so viel mehr, als einfach nur gut auszusehen. Die farbigen Kunstwerke auf der Haut sind sichtbar und lassen sich meist sogar erfühlen. Doch die sinnliche Hürde des Hörens haben Tattoos zumindest bis jetzt nicht überschritten.

Eine innovative Erfindung des Künstlers und Technikfreaks Nate Siggard revolutioniert jedoch gerade die Tattoo-Szene. Der US-Amerikaner hat die von ihm entwickelte App „Skin Motion“ bereits zum Patent angemeldet. Die Idee zu diesem Projekt entstand zufällig, als sich zwei Freunde von ihm die erste Zeile von Elton Johns „Tiny Dancer“ stechen ließen. Seine Freundin meinte daraufhin, dass die Kunstwerke noch wirkungsvoller wären, wenn man sie hören könnte.

Soundwave Tattoos – Tattoos you can hear

Gesagt, getan. Damit das funktioniert, wird vom Tattoo-Künstler ein genaues Abbild der Schallwellen einer selbst gewählten Tonaufnahme auf die Haut gebracht. Die spezielle App erlaubt die klangliche Wiedergabe von dem, was Nate Siggard als „Soundwave Tattoos“ bezeichnet. Nicht nur bis zu einer Minute lange Songausschnitte, sondern auch persönliche Aufnahmen, wie zum Beispiel eine Liebeserklärung, kommen so abspielbereit auf die Haut. Tattoo Artists, welche die Kunst des Schallwellenzeichnens beherrschen, sind auf der Skin-Motion-Website zu finden.

(via)

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