Smart Home demnächst auch im Badezimmer? Das stille Örtchen der Zukunft

Fernseher, Heizungsthermostat und Beleuchtungsmittel stehen in vielen Haushalten längst in regem Austausch miteinander. Selbst der intelligente Kühlschrank ist keine Zukunftsfantasie mehr. Doch wie sieht’s mit Dusche, Klo und Waschbecken aus? Das Phänomen Smart Home ist in einen Bereich unserer vier Wände bisher kaum vorgedrungen: das Badezimmer. Ein Grund sind sicher Bedenken zur Privatsphäre. Doch erste Ansätze wie der moderne Wasserhahn „Smart Faucet“ zeigen, dass es durchaus einen Markt für Badezimmergadgets gibt. Ob also Bequemlichkeit über Bedenken siegen wird?

Vorgewärmte Klobrille, Spülung auf Kommando und dazu noch lauschige Musik fürs stille Örtchen – das klingt doch verlockend. Auf der CES 2018 hat der Armaturen- und Sanitärhersteller Kohler „Numi“, ein WC am Puls der Zeit, vorgestellt. Das Smartklo ist Teil einer ganzen Reihe von Produkten, die mittels Kohler Konnect clever interagieren sollen, um für mehr Komfort und Hygiene zu sorgen.

Berührungsloses Spülen per Sprachsteuerung, automatische Desinfektion und sogar Eingrenzung des Konfliktpotentials im gemeinsam genutzten Badezimmer – ja, der Klodeckel wird sich automatisch heben und senken. Außerdem soll in Zukunft das Geschäft stimmungsvoll vorbereitet werden können, angenehmes Ambiente und Duftanwendung inklusive. Mit integriertem Fußwärmer und weiteren Funktionen soll das Badezimmer zum neuen Lieblingsplatz avancieren, doch das kostet – 5.000 Euro aufwärts.



Kohler Numi High Tech Toilet

(via) Copyright Kohler

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