Smarte McDonald’s-Kampagne: Fastfood-Werbung ohne Fastfood

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Die Überschrift und natürlich das Logo auf den Plakaten sagen schon alles, aber gehen wir davon aus, ihr wüsstet es noch nicht: Beim Anblick dieser Bilder denkt man doch sofort an das große M, oder? Zum Schulstart haben die Designer der US-amerikanischen Agentur Moroch im Auftrag der Schnellimbiss-Kette eine Kampagne entworfen, die ganz ohne Essen und Getränke auskommt und trotzdem das Burger- und Fritten-Zentrum in unserem Hirn anregt. So schwirrt beim Anblick des Rucksacks ein Happy Meal vorm inneren Auge, die Bleistifte sehen nach einer Tüte voll knuspriger Pommes aus und der Bücherstapel erinnert – wenn auch eher entfernt – an einen Cheeseburger. Lustige Ideen!



3 Kommentare

  1. Hallo,

    Ja, eine „lustige Idee“, angesichts der immer stärker werdenden (in Amerika) fragwürdigen Verflechtung – Sponsoring – von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, hier mit einer Bildungseinrichtung, Schule!

    Da stimmt vielleicht die Form (Idee), aber ob diese auch den richtigen Inhalt transportiert?:
    „Liebe SchülerInnen esst (mehr bei) McDonald´s“. Möglicherweise noch als Ersatz für eine ausgewogene Schulspeisung …

    Da wirkt die Idee plötzlich gar nicht mehr so lustig. Das folgt dem Motto, erlaubt ist was gefällt … und wo bleibt die Moral der Geschicht´?

  2. Sehr gute Kampagne. Wenn man sieht, wie schnell man nur mit Farben und einer Kombination eine Marke einbezieht hat man es geschafft ;) In Deutschland würde ich noch Marken wie die Telekom sehen, die mit ihren Farben die Marke sehr extrem wiederspiegeln.

  3. Meiner Meinung nach ist es immer wichtig, das zu repräsentieren für das man wirbt. Logisch ist das an sich schon, jedoch ist es meiner Meinung nach zwingend notwendig, Werbung zu schalten die sich einprägt. Egal wie. Mc.Donalds macht Werbung oft wie andere FastfoodKetten indem sie schön hergerichtete Burger zeigen, die Appetit machen und den Eindruck vermitteln, dass dieser Burger so aussieht wenn ich ihn jetzt kaufe. Mit dieser Kampagne fällt das zwar aus, aber ist trotzdem einprägsam. Wenn man weniger bekannt ist, verbreitet sich das. Da fragt man, kennst du die und die Werbung von McDonalds mit den Bleistiften? So etwas spricht sich herum, und das sollte auch das Ziel einer Werbung sein. An sich wie ein Schneeballsystem, der Firmennamen wird so weitergetragen.

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