Sperrholzplattenherstellung: gestern – heute


Massivholz ist robust, leicht zu verarbeiten und angenehm in der Berührung. Trotzdem hat der natürliche Werkstoff zwei große Nachteile: Möbel aus Massivholz sind teuer und sorgen bei jedem Umzug dafür, dass sich irgendeiner der Beteiligten einen Bruch hebt. Ganz anders das Sperrholz: Es ist günstig, natürlich in der Optik, vielseitig einsetzbar und wesentlich leichter als sein massiver Kollege. Doch wie wird es eigentlich hergestellt?

Das Victoria and Albert Museum in London gibt Einblick in die Sperrholzplattenherstellung vor 60 Jahren und heute. Fällen, einweichen, entrinden, Holzlagen vom Stamm abziehen, zurechtschneiden, trocknen, Schönheitsfehler ausbessern, kreuzweise verleimen und ab in die Spezialpresse – eigentlich hat sich nicht viel verändert. Dank moderner Maschinen und automatisierter Verfahren geht die Holzverarbeitung heute nur viel schneller. Wer hat jetzt aus irgendeinem Grund noch einen Ohrwurm bekommen?

Manufacturing plywood boards: then and now

(via)

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