SprayPrinter in Aktion. Bitte was?


Lust, ein cooles Mural zu kreieren, aber kein Bock, auf einem Gerüst herum zu klettern und stundenlang Farben zu sprühen? Kein Problem! Einfach den SprayPrinter aka Graffiti-Roboter beauftragen. Er macht’s schon…

Erfunden wurde das wunderliche Ding von Mihkel Joala, einem Tüftler aus Estland. Die Maschine braucht rund 14 Stunden, um über 1,5 Millionen Pixel an die Wand zu sprayen und ein stolze 30 Meter hohes Bild entstehen zu lassen. Ausgerüstet mit einer Bluetooth-Schnittstelle, einem elektronischen Hirn und etlichen Sprühdosen, macht sich das Ungetüm ans Werk und überträgt beliebige digitale Bilder an eine beliebige Oberfläche.

It isn’t just a new, fun tool, it’s a totally unique printmaking method connecting digital and analogue. It’s like a coloring book that keeps you inside the lines so you don’t have to worry about ruining your wall.“

Den SprayPrinter, der bestimmt auch außerhalb der Graffiti-Szene eingesetzt werden kann, finde ich persönlich toll. Aber eins macht mich doch nachdenklich. Was wäre, wenn die klugen Roboter uns sogar die Kreativität nehmen? Sie malen für uns Bilder, spielen Musik und erfinden immer neue schlaue Maschinen. Werden wir Menschen in dieser automatisierten Welt nicht irgendwie überflüssig sein?

An Artist Created Sprayprinter, A Robot That Can Paint Murals

(via)

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