Statue im russischen Jekaterinburg in riesigen Pokéball verwandelt

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Vor kurzem hat eine Granit-Statue in der Nähe des Stadttheaters von Jekaterinburg einen neuen Anstrich bekommen. In der russischen Stadt haben Unbekannte eine Statue in einen riesigen Pokéball verwandelt. Hat ihr etwa Team Rocket sein Unwesen getrieben? Bisher ist unklar, ob sich im Inneren tatsächlich ein Pokémon verbirgt oder es sich lediglich um Vandalismus handelt. Vieles spricht freilich für Zweiteres. Übrigens ist das nicht das erste Face-Lifting für das Denkmal. Zuvor sah es schon einmal aus wie ein Augapfel und auch ein Angry-Bird stand bereits auf dem Podest.

Der Bürgermeister der russischen Stadt zeigt sich gelassen. „Menschen lieben es zu spielen und im Spiel ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen“, sagt Jewgeni Roisman. „Wenn das Kunstwerk niemanden stört, hat es sich ausgezahlt.“ Während sich hierzulande die Geister angesichts der grassierenden Pokémon-Go-Epidemie scheiden, geht es in Russland (noch) ganz entspannt zu. Die Mobiltelefon-App zum Spielen muss hier erst noch offiziell erscheinen. Ein idealer Pokéstop wäre jedenfalls bereits gefunden. Zuvor wird das Denkmal jedoch gereinigt werden. Schließlich steht Mitte August ein lokaler Feiertag in Jekaterinburg an.

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