Statue zur UN-Klimakonferenz – Trump steht das Wasser bis zum Hals

Bis Oberkante Unterlippe, so sehr habe ich die Schnauze voll von billiger Trump-Satire. Ja, der Joke mit den Haaren ist auch irgendwann ausgeleiert. Warum den Mann nicht mal für seine Politik statt bloß für sein Aussehen oder Benehmen kritisieren? Da hätte ich einiges auf Lager. Zum Beispiel warum er immer noch den Saudis den Ring küsst, was er eigentlich gegen Zuwanderung hat, wenn seine Mutter selbst Migrantin war, und natürlich, wann er rafft, dass der Klimawandel ihn mit „America first“ wirklich beim Wort nehmen könnte. Ich sag‘ nur kalifornische Waldbrände.

The statue will linger on the same spot, sinking until the agreement is signed again.“

Nachdem es Teile der USA in Schutt und Asche zerlegt hat, heißt es andernorts „Land unter“, denn der Meeresspiegel klettert im Gleichklang mit dem Quecksilber im Thermometer. Trotzdem hält sich Donald Trump wacker als Klimazweifler. Es braucht nur einen Blizzard und schon heißt es: „Was ist denn mit der globalen Erwärmung passiert?“

Zur Strafe haben ihn Aktivisten vor der Küste Brasiliens ordentlich nass gemacht – als Statue versteht sich. Die darf nämlich erst wieder ins Trockene, wenn er einen Sinneswandel gehabt hat. Die Gelegenheit ist günstig. In Katowice findet gerade die 24. UN-Klimakonferenz statt.

(via) Copyright Drowned Statue

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