Street-Art-Duo SNIK hat Frauenrechtlerinnen ein Denkmal gesprüht


Vor über hundert Jahren errangen Frauen ihr Wahlrecht in Europa. Auf unserem Kontinent war Finnland 1906 ganz vorne mit dabei, während die Schweiz (1971) und Liechtenstein (1984) die Schlusslichter bildeten. In Großbritannien und den USA waren es Anfang des 20. Jahrhunderts die von der Presse als „Suffragetten“ verunglimpften Frauen, die für ihre politische Rechten einstanden. Statt gegen den pejorativen Begriff anzurennen, kaperte die Suffragettenbewegung kurzerhand den Namen für sich selbst.

Das Street-Art-Duo SNIK, bestehend aus einer Frau und einem Mann, setzte den mutigen Frauenrechtlerinnen nun mit dem Wandgemälde „Serenity“ ein Denkmal im britischen Manchester. Das Mural ist Teil der Serie „Tribute to Hope“, welche von Cities of Hope organisiert wird. Ziel ist es, Menschen in Solidarität durch Street Art zu verbinden und eine inspirierende Message von Manchester in die Welt zu schicken. „Serenity“ ist mit freundlicher Unterstützung von Montana Cans in Stencil- und freihändiger Sprühtechnik entstanden.

Serenity moves up, down or to the sides. She moves in to the past and beyond to the future. Her purpose, to inspire those who refuse to lose hope, who continue to believe. Where there is inequality, so also is Serenity. A reminder to all of us, that we do not stand alone, we have never stood alone.“





(via)

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